Troxler-Haus

Der Troxler-Haus Wuppertal e.V. bietet mit seiner Vielzahl an Einrichtungen und Bereichen eine große Bandbreite an Möglichkeiten, um Menschen mit Behinderung in ihrer Entwicklung so zu fördern, dass sie vorhandene und neue Fähigkeiten entfalten können und so ein sinnvolles und möglichst selbstbestimmtes Leben führen können.
Aus dem Impuls anthroposophisch-heilpädagogischer Hilfestellung für junge Menschen heraus entstand im Laufe der Zeit eine Vielzahl an Einrichtungen, mit deren Hilfe Menschen mit Behinderung Unterstützung und Hilfestellung in allen Altersgruppen und Lebenslagen zuteil werden kann. Diese Vielfalt an Angeboten ist in dieser Form einzigartig und unterstützt eine ganzheitliche Sicht auf den Menschen und gibt Hilfestellungen, die bereits im Kindergartenalter einsetzen und bis hin zur Seniorenbetreuung wirken können. Geprägt wird das Zusammenleben stets durch eine hohe Wertschätzung und einer Begegnung auf Augenhöhe.

Kontakt Geschäftsführerin Troxler-Haus Wuppertal e.V.

Cornelia Weskamp
Franziskus-Haus 
Zum Lohbusch 70
42111 Wuppertal
T: 0202.2774-217
F: 0202.2772-210
M: c.weskamp@troxler-haus.de

Troxler-Haus Wohnsiedlung

Der Aufbau der Schule sowie der Werkstätten begann im Jahr 1961 und bald benötigten die jungen Menschen auch einen angemessenen Platz zum Leben. Im Laufe der nächsten Jahre wurden neue Häuser in Wuppertal Dönberg gebaut, um der wachsenden Nachfrage an Wohn-und Lebensplätzen gerecht werden zu können. In möglichst familienähnlicher Wohnform finden hier seelenpflegebedürftige Menschen ihren Platz und es wachsen Gemeinschaften heran, die immer mehr zu einem Zuhause werden.
Ziel ist es, unter Berücksichtigung der jeweiligen Persönlichkeit des Einzelnen, Gemeinschaftsbildungen anzuregen und die uns anvertrauten Menschen, angepasst an ihre persönlichen Möglichkeiten, zu Selbstständigkeit und Eigenverantwortung anzuleiten.

Kontakt
Christine Böll
T: 0202.2774-212
F: 0202.2774-210
M: c.boell@troxler-haus.de

Franziskus-Haus

Schon Mitte der 1980er Jahre wurde klar, dass es einer angemessenen Antwort auf die Frage der Unterstützung beim „Älterwerden“ der Betreuten bedurfte. Schon damals begannen erste Überlegungen und Planungen, um eben diese passende Antwort zu finden.
Was geschieht mit Menschen, die durch Alter, Krankheit oder ihrer Behinderung so viel Pflege benötigen, dass sie nicht mehr in ihrer Gemeinschaft bleiben können?
Seit 1994 sind mit der Eröffnung des Franziskus-Hauses für 20 Menschen alle Voraussetzungen geschaffen, damit sie trotz hohem Pflegebedarf weiterhin in die Gemeinschaft der Wohnsiedlung eingebunden bleiben können und nicht in ein Landeskrankenhaus verlegt werden müssen.

Kontakt
Franziskus-Haus
Zum Lohbusch 70
42111 Wuppertal
Kinga Poloczek    
T: 0202.2774-299
F: 0202.2772-210
M: ki.poloczek@troxler-haus.de

Haus am Flanhard

Das Haus am Flanhard eröffnete im Sommer 2005 und half dabei, passende Wohnräume für die stark angestiegene Zahl an Werkstattbeschäftigten zu schaffen. In drei Wohn- und Lebensgemeinschaften haben insgesamt 24 Menschen eine neue Heimat gefunden. Das Haus am Flanhard liegt in unmittelbarer Nähe des Kindergartens und der Hauptwerkstatt. Dies ermöglicht es einigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, zu Fuß zu ihrer Arbeit zu gehen.
In der arbeitsfreien Zeit besteht eine enge Zusammenarbeit mit den anderen Wohnbereichen und gemeinsame Freizeitaktivitäten eröffnen eine Vielzahl an Möglichkeiten.
Die sehr gute Anbindung an den ÖPNV erleichtert zudem eine selbstständige Gestaltung der Freizeit und schafft eine einfache Erreichbarkeit entsprechender Freizeitangebote in Wuppertal.

Kontakt
Haus am Flanhard
Hatzfelder Str. 191 b – d
42281 Wuppertal
Angela Garbe
T: 0202.45948-0
F: 0202.45948-88
M: a.garbe@troxler-haus.de

Ambulant betreutes Wohnen

Seit Januar 2014 bietet der Troxler Haus e.V.  neben der Möglichkeit des stationären Wohnens auch ein ambulant betreutes Wohnen an. Dieses Angebot richtet sich an erwachsene Menschen, die aufgrund einer sogenannten geistigen Behinderung vorübergehend oder dauerhaft auf Hilfestellung von außen angewiesen sind. Unsere Hilfe kann von Menschen in Anspruch genommen werden, die noch in ihrer Herkunftsfamilie leben und sich gerne ablösen möchten. Das Angebot richtet sich aber auch an Menschen, die noch in einer stationären Einrichtung leben oder bereits selbständig wohnen, dabei aber Unterstützung zur Bewältigung ihrer Lebenssituation benötigen.

Das Ziel der ambulanten Betreuung ist abhängig von den individuellen Entwicklungsmöglichkeiten und Wünschen des Einzelnen. Dabei soll den Menschen eine weitgehend eigenständige Lebensführung in einer eigenen Wohnung oder Wohngemeinschaft sowie soziale Eingliederung, Teilhabe und Inklusion im Sozialraum erhalten und ermöglicht werden. Dieses Ziel steht im Einklang mit unserem Leitbild und wir fördern auch hier Menschen mit Behinderung dabei ihre Fähigkeiten weiter zu entwickeln, um so ein sinnvolles und möglichst selbstständiges Leben führen zu können.

Kontakt
Bea Friedl
Karlstr. 29-31
42105 Wuppertal
T:  0202.47967299
M: 0151.10964111
M: be.friedl@troxler-haus.de

 

 

Gut Marienhof

Im Felderbachtal in Hattingen an der Ruhr befindet sich das Gut Marienhof. Seit 1982
beheimatet es eine anthroposophische Lebens- und Arbeitsgemeinschaft, die heute elf seelenpflegebedürftigen Menschen ein Zuhause in einer familienähnlich strukturierten Wohngemeinschaft bietet.
In der biologisch-dynamischen Landwirtschaft und Gärtnerei, dem Obstbau und der Forst- und Hauswirtschaft sind insgesamt 27 seelenpflegebedürftige Erwachsene beschäftigt. Die Arbeit in und mit der Natur bietet einen besonderen Freiraum, der es erlaubt, auch betreute Menschen zu integrieren die ein spezielles Arbeitsumfeld benötigen. Vier Mitarbeiterfamilien leben auf dem Hof und werden durch externe Mitarbeiter, Auszubildende und Praktikanten unterstützt.
Die Erzeugnisse des Marienhofs wie Quark, Joghurt, Blumen, Obst, Gemüse, Kartoffeln, Fleisch und Wurst können immer freitags von 15 – 18 Uhr in einem Ab-Hof-Verkauf erworben werden.
Für Feste, Seminare und Kulturelles besteht die Möglichkeit, den Saal „marjatta – Landraum für Veranstaltungen“ anzumieten.



Kontakt
Sandra Wulff
Wohnbereich
T: 02052.7181
F: 02052.9258605
M: gut.marienhof@gmx.de

Andreas Ewest
Arbeitsbereiche
T: 02052.3774
F: 02052.9258605
M: gut.marienhof@gmx.de

Waldorfkindergarten

Im Sinne der Integration und der mehr als 25jährigen Erfahrung in den Bereichen Erziehung und Therapie, insbesondere der seelenpflegebedürftigen Kinder, konnte der Neubau des Waldorfkindergartens im Sommer 1999 mit drei integrativen Gruppen seinen Anfang nehmen. Bereits im darauffolgenden Jahr wurde eine vierte Gruppe gegründet, damit der wachsenden Anzahl an Anfragen Rechnung getragen werden konnte.
Die pädagogische und therapeutische Arbeit des Kindergartens findet seither fortlaufend neue Anstöße und Anregungen durch die Auseinandersetzung mit der Waldorfpädagogik und dem anthroposophisch orientierten Menschenbild. Jedes Kind soll dabei unterstützt werden, seine individuellen Anlagen zu entfalten. Dies geschieht stets unter der Berücksichtigung der besonderen Bedürfnisse der Kinder innerhalb ihres ersten Lebensjahrsiebts.

Der Waldorfkindergarten bietet:

  • Zwei Gruppen für Kinder im Alter von 3-6 Jahren.
  • Zwei U3-Gruppe für Kinder im Alter von 2-6 Jahren.


Kontakt
Waldorfkindertagesstätte
Heike Neumann
Hatzfelder Str. 191 a
42281 Wuppertal
T: 0202.270429-0
F: 0202.270429-23
M: he.neumann@troxler-haus.de 

Troxler-Schule Wuppertal e.V.

Die Troxler-Schule für seelenpflegebedürftige Kinder und Jugendliche bietet aktuell Platz für 143 SchülerInnen in insgesamt 12 Klassen. 32 Lehrkräfte und ca. 30 Integrationshelfer stehen ihnen im Schulalltag zur Seite und bieten die nötige Unterstützung und Anleitung.
Für eine pädagogisch wertvolle und erfolgreiche Arbeit werden die Klassen sorgfältig zusammengestellt, so dass ein sozial funktionierender Organismus, eine starke Klassengemeinschaft, entstehen kann, die alle Schüler gemeinsam trägt.
Neben den pädagogischen Bemühungen findet eine sehr enge Zusammenarbeit zwischen Eltern, Lehrern, Therapeuten und Schularzt statt, um eine individuelle therapeutische Ansprache für jedes einzelne Kind möglich zu machen.
Da der reguläre Waldorflehrplan auf die Individualität des sich gesund entwickelnden Kindes gerichtet ist, erfährt er für die heilpädagogische Arbeit eine Anpassung an die speziellen Bedürfnisse der seelenpflegebedürftigen Kinder.
Die Troxler Schule Wuppertal e.V. ist als „Förderschule für geistige Entwicklung“ staatlich anerkannt.

Kontakt
Troxler-Schule Wuppertal e.V.
Nommensenweg 12
42285 Wuppertal
T: 0202.979060 
F: 0202.97906-50
M: troxler-schule-wuppertal@t-online.de